Raphaela und Sabrina in Singapur und Bali

Singapur-die sauberste Stadt der Welt

 

In Singapur angekommen staunten wir nicht schlecht. Beim Flughafen konnte man bestimmt vom Boden essen, so sauber war hier alles. Selbst ein Taxi zu bekommen lief geregelt und reibungslos ab. Auf dem Weg in die Unterkunft bemerkten wir schon, dass der Verkehrt hier ebenso ruhig und gesittet abläuft wie der Rest am Flughafen.
In den folgenden Tagen besuchten wir viele schöne Plätze in Singapur.
Botanischer Garten:
Um es nach dem Großstadtstress in Vietnam ruhig angehen zu lassen, besuchten wir den botanischen Garten. Es waren nicht viele Leute unterwegs somit konnten wir einen ruhigen Spaziergang durch das riesige Areal machen. Wir entdeckten viele verschiedene und außergewöhnliche Pflanzenarten. Leider waren diese nicht alle beschriftet. Überall waren Gärtner am Werk die Pflanzen zu hegen und zu pflegen. Bei dieser Hitze kein Wunder. Auch ein separater Orchideengarten war angelegt mit massig vielen Orchideen. Es war ein ruhiger und feiner Einstieg ins Großstadtleben.
Clarke Quay:
Clarke Quay ist eine kleine "Stadt" mit vielen verschiedenen Vierteln. Die Häuser sind bunt aneinandergereiht und wenn die Häuser selbst weiß sind, so haben sie bunte Fensterläden. Wir waren tagsüber in Clarke Quay. Es stellte sich dann schließlich heraus, dass im inneren der Stadt viele Bars und Cafes aneinandergereiht sind. Es waren tolle Eindrücke.
Natürlich haben wir auch die typischen Sehenswürdigkeiten in Singapur besucht.
Merlion:
Die Statue Merlion befindet sich an der Seepromenade in der Nähe vom Esplanade Theater. Dort ausgestiegen, sahen wir schon sehr viele Touristen. Als wir uns dann durch die zahlreichen Statuen und Selfie-Sticks durchgeschlengelt hatten, haben wir dann auch einen tollen Blick auf den wasserspeihenden Löwen bekommen :)
Garden by the Bay:
Ein Spaziergang durch den berühmten Garden by the Bay haben wir natürlich auch gemacht. Es sind wunderschöne Gärten und alles so sauber und gerichtet. Das Highlight hier sind natürlich die berühmten hohen Trees bzw besonders der Supertree. Unten an findet ihr die Fotos :).
Marina Sands:
Die berühmte Marina Sands, mit dem Schiff, dem Pool und der Skybar kennt natürlich jeder. Auch dies konnten wir uns nicht entgehen lassen. In der Marina ist ein Hotel (der Eingangsbereich ist vergleichbar mit einer rießigen Bahnhofshalle), ein Casino, ein rießiges Einkaufszentrum und natürlich das Highlight auf dem Deck.
Wir besuchten das Einkaufszentrum, jedoch hatten wir in 3 Stunden nur einen Stock gesehen und wir waren in einem Geschäft, alle Anderen waren definitiv zu teuer. Es gibt hier auch ein Fluss durchs Einkaufszentrum, in dem Boote die Leute von Geschäft zu Geschäft befördern - unglaublich, aber wenn das nötige Kleingekd vorhanden ist bestimmt eine gute Möglichkeit die Tüten nicht schleppen zu müssen. :)
Unser persönliches Highlight - die Skybar:
Frisch gestriegelt und gekämmt fuhren wir Abends zur Marina. Dort mussten wir zuerst ein Ticket kaufen, welches wir dann bei den Getränken einlösen konnten. Der Ausblick war der Wahnsinn und die Stimmung der absolute Hammer. Die Fotos unten an zeigen nur einen kleinen Teil der tollen Eindrücke. Solltet ihr Singapur besuchen, ist die Skybar ein kleines Muss. Denn dies sind Eindrücke, welche live erlebt werden müssen. Wir waren Luxus-Backpackers für 2 Stunden. 
Little India:
Auch der Stadtteil Little India war sehr eindrucksvoll. Aus der MRT (U-Bahn) ausgestiegen, sahen wir schon sehr viele Inder. Und auch die Stadt war natürlich sehr indisch aufgebaut - nicht umsonst heißt es Little India. Das absolute Highlight hier aber waren die grellen bunten Häuser und Wände. Obwohl wir ja bereits einige bunte Häuser gesehen hatten, toppte dies alles. Grelle, bunte Farben, verschiedenste Muster und tolle Formen. 
Die Zeit in Singapur ist schon wieder vorbei und das nächste Ziel wartet bereits auf uns. 
Alles in Allem war Singapur eine wahnsinns schöne, saubere, tolle, noble, herrliche, abwechslungsreiche Großstadt. 
Bis bald. 
Raphaela und Sabrina
BALI - ein holpriger Start

Beim Flughafen in Bali angekommen, fuhren wir in die Unterkunft in Ubud. Wir freuten uns nur noch aufs Bett, daraus wurde jedoch nichts. Die Natur hatte Anderes in Planung und die Erde entschloss sich zu beben. Für uns wurde daraus eine ziemlich schlaflose und holprige Nacht. Am nächsten Morgen wussten wir nicht, ob wir bleiben oder wieder nach Singapur fliegen sollen - zuerst einmal Frühstücken. 
Unsere Beruhigung war schlussendlich, dass kein Schaden sichtbar war. Jeder einzelne Blumentopf stand noch gleich da wie am Vorabend es fehlte nicht ein Eck. Somit gaben wir Bali noch eine zweite Chance und bereuten keine Sekunde. Wunderschöne und spannende Tage standen uns bevor. 

Ubud: 
Ubud ist besonders für seine Natur und Reisfelder bekannt, aber auch für die speziellen Einwohner - die Affen.  Von den Affen bekamen wir auch am Pool Besuch. In den kleinen Straßen des Dorfes fand man auf Dächern, Stühlen, Mopeds und Stromleitungen die kleinen Einwohner. Sie können j auch leicht aggressiv werden. Dazu später mehr.
Als wir im Supermarkt vor Ort einkaufen waren, warnte die Verkäuferin Sabrina, dass sie gut auf ihre Nüsse aufpassen solle. Am Nachmittag besuchten wir dann das Zuhause der Affen. Der Wald, indem sie leben war nämlich neben unserem Hotel. Schon am Eingang sah man Warnschilder. Alles was nicht Niet und Nagelfest ist gut verstauen, den Affen nicht in die Augen schauen, keine Berührungen und Streicheleinheiten, keine Speisen und Getränke mit den Affen teilen. Wir spazierten durch und zack packte ein Affe Raphaela am Fuss wieder ein paar Schritte weiter juchzte Sabrina plötzlich. Raphaela drehte sich um und sah, wie ein Affe auf Sabrinas Schulter saß und versuchte ihre Haarspange zu stehlen. Zack hüpfte ein zweiter Affe auf Sabrinas Tasche uns biss hinein. Ebenso haben wir gesehen, wie ein Affe zwei Mädls ein Brillenetui entriss und damit abhaute. Die Mitarbeiter des Waldes sind aber sehr auf Zack und holten es wieder zurück. 

Vor dem Erdbeben hatten wir wie so oft einen ziemlich straffen Reiseplan. Allerdings entschlossen wir uns dann, vor der Weiterreise einen ruhigeren Plan zu genießen. Und ab zum zweiten Ziel. 

Canggu: 
Lifestyle, Meer, Surfen & auch etwas Party. 
In Canggu angekommen bemerkten wir schon wie ruhig und locker hier alles von Statten geht. In unserer Unterkunft, dem Premium Surf Camp, waren auch hauptsächlich junge Leute. Den ersten Abend genossen wir mit einem super Abendessen und einem kurzen Besuch am Strand, welcher 5 Gehminuten entfernt war. Die restlichen Tage liefen eigentlich größtenteils gleich ab. Frühstücken, ab zum Strand, Mittagessen, lesen, Musik hören und Abendessen. 
Natürlich sind wir nicht nur faul herumgelegen... Canggu ist DAS Surferparadies hier in Bali. 
Das wollen wir auch probieren, dachten wir uns. Nach einer Surfschule muss man hier natürlich nicht lange suchen und somit wurde prompt ein Kurs gebucht. Die erste halbe Stunde waren wir mehr unter Wasser zu finden als über dem Wasser. Wir hatten die Hoffnung nach zahlreichen Versuchen fast aufgegeben und ZACK - endlich... sind wir mit der Welle so ganz "einfach" mitgeritten. Ein unglaubliches Gefühl. Wir besuchten in dieser Woche 3 Kurse. Natürlich müssten wir noch ganz viel Üben aber auf den Geschmack sind wir schon gekommen, und damit meinen wir nicht den Geschmack des verschluckten Meerwassers ;). Unten an seht ihr ein paar Fotos. 

Nette Leute und Nightlife in Bali:
Zu Beginn unseres Aufenthalts hier in Canggu lernten wir Jan, einen netten jungen Mann, aus Köln kennen. Lustigerweise haben wir Jan immer Morgens beim Frühstück und Abends beim Abendessen getroffen und unseren Tag gemeinsam revue passieren lassen. An Jans letztem Abend fragte er uns, ob wir mit in die Beachbar gehen möchten. Es sind noch andere Guys unseres Camps vor Ort. Wir entschlossen uns, das Ganze mal anzuschauen. Selbst die Clubs hier strahlen eine Gemütlichkeit aus. Wahnsinn wie toll und ruhig hier alles ist. Unsere Gruppe wuchs ständig und schlussendlich haben wir auf unserem Gruppenfoto "fast" die ganze Welt. Australien, Frankreich, UK, New York City, Deutschland, Amsterdam und natürlich das schöne Ländle.
Es war ein total toller und lustiger Abend und die Location am Strand natürlich unschlagbar. 

Kulinarik: 
Leute ich sags euch, dem Essen wegen würden wir noch Wochen oder Jahrelang hier bleiben. Frische, regionale, gesunde Gerichte. Die Speisekarte ein Paradies. Bowlen aus Smoothies, Joghurts , Müsli, Nüssen und frischen Früchten. Herrliches Brot mit Avocado und Ei oder Pancakes mit Beerenragout - wer so in den Tag starten kann, hat bereits gewonnen. Nach dem Surfen gabs oft noch eine Fruchtbowle in der Kokosnuss oder Holzschale. Und das Abendessen erst. Ok es gab auch mal Burger (gesund natürlich), frischer Salat mit gebratenem Kürbis,und Feta-Käse. Wir könnten euch noch so viel aufzählen, möchten euch aber nicht allzu viel unter die Nase reiben. Eindrücke gibts unten an ;) 

Die Woche in Bali war total gemütlich und ohne jeglichen Stress. Allerdings freuen wir uns auch auf die Weiterreise. 

Liebe Leute... man glaubt es kaum. Wir sind nun am Ende unserer Asien-Rundreise angekommen. Mit wunderschönen und tollen Eindrücken ziehen wir nun weiter nach Neuseeland. Ihr dürft gespannt sein, was wir dort so alles erleben werden. 

Bis bald. 
Raphaela und Sabrina




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Kommentare: 1
  • #1

    Petra (Donnerstag, 27 September 2018 10:43)

    Viel Text, aber schöne Fotos! �
    Wünsch euch noch a guate Reise und freu mi scho uf die nächste Schlagerparty mit euch! �