Raphaela und Sabrina in Neuseeland

NEUSEELAND - Landschaft soweit das Auge reicht

Die Einreise nach Neuseeland gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht. Von Bali flogen wir nach Surabaya und von Surabaya nach Singapur. Soweit so gut. Der eigentliche Plan war, am Abend von Singapur nach Gold Coast und von Gold Coast nach Auckland zu fliegen. Naja, eigentlich. In Singapur angekommen wollten wir dann für unseren nächsten Flug einchecken, da erzählte uns die Mitarbeiterin doch tatsächlich, dass unser Flug geändert wurde. Was tun? Naja nützt ja nichts...wir konnten erst ganze 24 Stunden später weiterfliegen. 
Somit gönnten wir uns noch eine Nacht in Singapur im Hotel, bevor wir dann am nächsten Abend den Flug nach Auckland nahmen. Nun verlief alles reibungslos. 

In Auckland angekommen, erwartete uns eine 3-stündige Einreise nach Neuseeland. Zuerst wurde das Visum ausgestellt, um dann noch den Einreiseschein abzugeben mussten wir ganze 2 Stunden anstehen. Achtung: wenn man mit festem Schuhwerk (wie Raphaela's Scarpa Schuhe) einreist, so wird auch die Sohle kontrolliert, ob auch diese geputzt wurden. Was für ein Glück... wir sind endlich in Auckland eingetroffen. 

Auckland:
Wieder eine wahnsinnig große, aber wunderschöne Stadt. 
Nach dem ersten Tag im Hotel wurden wir gleich mit den kalten Temperaturen konfrontiert. Naja für uns "fast Asiaten" sind 15 Grad schon Eiszeit. Damit hätten wir nun wirklich nicht gerechnet und wir besuchten zuerst ein Kaufhaus. Ein dicker Pulli musste her. 
Auch haben wir an unserem ersten Tag unsere supertolle, fahrbare Wohnung für die nächsten 1,5 Monate abgeholt, dazu später mehr. 
Wir fuhren ins Herzstück von Auckland zum Skytower. Eine wunderschöne Aussicht, mit allen möglichen Eindrücken: Wasser, Hafen, Hochhäuser, Siedlungen mit Einfamilienhäusern, und natürlich die berühmte Harbour Bridge. Ich weiß nicht was noch fehlen sollte. Über die Harbour Bridge sind wir natürlich auch mit unserem Campervan drüber gefahren. 

Stillwater:
Unsere weitere Reise führte uns zum Stillwater Motor Camp. Hier eingecheckt genossen wir die Sonnenstrahlen in unseren Campingstühlen. Am nächsten Tag entschlossen wir uns dann noch eine Nacht auf diesem Campingplatz zu bleiben und machten uns mit der Kamera auf den Weg. Wir spazierten der Straße entlang, genossen die Landschaft und bewunderten die tollen und individuell gebauten Häuser und Briefkästen.
Schon jetzt haben wir uns ein bisschen in Neuseeland verliebt.
Wieder zurück am Campingplatz besuchte uns der Campingplatzbesitzer und fragte uns was wir fotografieren, er habe uns mit der Kamera gesehen. Wir erzählten ihm, dass uns die Landschaft sehr interessiert und wir Landschaftsfotos machen. Daraufhin lud er uns am nächsten Tag am Vormittag zu einem kleinen Ausflug ein. Er wolle uns einen schönen Platz zeigen, etwas geheim und abgelegen. Gespannt warteten wir am nächsten Tag bepackt mit Gummistiefel und Kamera vor dem Campingoffice. Auch seine zwei Enkel sind mitgefahren. 
Mit seinem geländefähigen Auto ging's über Stock, Stein und Matsch tief in den Wald hinein. Was uns am Ende erwartete kann man nicht in Worte fassen. War es ein Traum. Diese Landschaft - wunderschön ist garkein Eindruck. Wir freuten uns wie Kinder, dies sehen zu dürfen. Der Campingplatzbesitzer erzählte uns ganz viel über die Natur und berichtete uns, dass er regelmäßig herkommt, um den Müll, welcher vom Wasser angeschwemmt wird, einzusammeln. Seine Enkel helfen ihm tatkräftig dabei. Es war ein wunderschöner Ausflug. Vor unserer Abreise zeichnete uns der "Opa" noch schöne, landschaftliche Geheimtipps in unserer Landkarte ein. Nach einem Gruppenfoto zogen wir dankbar weiter zum nächsten Ziel.

Rawawe Beach:
Der Rawawe Beach war unter Anderem ein Geheimtipp unseres Neuseeländischen Opa's ;) 
Direkt beim Strand befindet sich ein Campingplatz. Ideal für eine Zwischenübernachtung. Wir fuhren einige Kilometer in Richtung Campingplatz. Links - nichts, rechts-nichts, vor uns - nichts, hinter uns - nichts... ich vergaß - Kühe und Schafe findet man wie die wunderschöne Landschaft überall. 
Beim Campingplatz angekommen mussten wir ein Formular ausfüllen, um uns selbst zu registrieren. Das Geld mit diesem Formular wurde dann in eine Art Briefkasten geworfen. Dann also ab zum Stellplatz. Wir waren schon etwas erleichtert, als wir noch 2 weitere Campinggäste gesehen hatten. Diese kamen auch gleich und zeigten uns wo die WC's und die Duschen sind. Das WC, war ein dickes Rohr, welches in den Boden gebort war und die Dusche eine Kaltwasserdusche, vergleichbar wie die Umkleidekabinen aus Holz in unseren Schwimmbädern, die wie ein Schneckenhaus aufgebaut sind. Beides ziemlich kalt und windig. 
Am nächsten Morgen besuchten wir dann noch den Strand. Ein weißer Sandstrand. Einfach Atemberaubend! Fotos wie immer unten an. 

Cape Reinga:
Da wir auf dem Weg in den Norden waren, besuchten wir natürlich auch den nördlichsten Punkt in Neuseeland - das Cape Reinga. Oben angekommen und ausgestiegen spürten wir auch schon wie kalt der Wind uns um die Ohren bläst. Warm einpacken und ab zum Aussichtspunkt. Leute, Leute. Die Schönheit dieses Landes kann einfach nicht in Worte gefasst werden. Abgesehen von der tollen Aussicht war der Wind jedoch so stark, dass es uns die Beine beim Laufen fast mitgezogen hatte. Die Kamera zitterte im Wind und sprechen konnte man auch kaum. Aber es war trotzdem bisher eines der schönsten Erlebnisse unserer Reise. Und ein MUST-SEE für alle, die Neuseeland besuchen. 

Juicy:
Unser tolles Zuhause auf Rädern - unser Juicy. Wie bereits erwähnt, haben wir unseren Juicy am ersten Tag in Neuseeland abgeholt. Hier wird gefahren, gekocht und geschlafen.
Mit Federbetten und Pölster natürlich ein Traum. Jeden Tag werden die zwei Sitzbanken zum Bett umgebaut. Unsere Küche besteht aus einem kleinen Waschbecken mit einem Wasserhahn zum Pumpen, einem 10 Liter Wassertank, einem kleinen Kühlschrank, einem Fach in dem Geschirr und Trockenlebensmittel verstaut werden können und einer Gasplatte. 
Der Verkehr in Neuseeland: Bis auf die Großstädte ist der Verkehr hier ideal. Man kann eine Stunde geradeausfahren und sieht höchstens 10 Autos. Der Linksverkehr in Neuseeland macht uns auch nichts aus und auch Sabrina hat sich mittlerweile mit dem Automatic-Getriebe und der Größe unseres Campervans angefreundet. Auch konnte Raphaela, die in ihrer Kindheit in den Ferien mehr oder weniger im Wohnwagen aufgewachsen ist, Sabrina vom tollen Campingleben überzeugen. 

Wie ihr seht geht's uns wahnsinnig gut und wir genießen jeden Tag auf's Neue. 
Liebe Leute, kaum zu glauben, am Sonntag schreiben wir schon Halbzeit. Somit wird die Zeit immer enger und knapper und die Zeit euch wieder zu sehen immer kürzer. 

Wir freuen uns nun auf den zweiten Teil unserer Reise. Seid gespannt was uns als nächstes erwartet. 

Bis bald. 
Raphaela und Sabrina



Liebe Leute, wir müssen es einfach nochmals erwähnen. Auch in den nächsten Tagen war es uns ein landschaftliches Freudenfest, durch die Straßen Neuseelands zu flitzen. Und nicht nur den Straßen entlang, nein, auch in versteckten Winkeln Neuseelands entdeckt man sensationelle Naturwunder. Einige möchten wir euch unten anführen. 

Waimangu volcanic valley:
Hier haben wir eine kleine, lehrreiche Wanderung inmitten des Vulkan gemacht. Hügel auf und Hügel ab gings auf dem Wanderweg mit sehr vielen verschiedenen Stationen. Das Ziel, dieses "Vulkanparadieses" ist es, den Besuchern Erfahrungen und die Geschichte einer hydromenthalen und vulkanischen Landschaft zu vermitteln. Klingt ganz schön geografisch und chemisch was? Naja ehrlich gesagt ist es das auch, und um euch alles erzählen zu können bräuchten wir ein paar Stunden Zeit. Kurz und bündig gesagt: Der volcanic valley waimangu ist das einzige hydromenthale System der Welt, welches auf den Tag genau bestimmt werden kann - der 10. Juni 1886. An diesem Tag erschütterten viele Explosionen den Krater. Dadurch sind die geothermalen Flüssigkeiten an die Oberfläche gedrungen, welche eigentlich immer schon im Untergrund waren. 

Wai-o-tapu (Wonderland der heißen Quellen):
Dieses Thermalgebiet ist zirka 18 Quadratkilometer groß, wobei nur ein kleiner Teil von Besuchern bewundert werden kann. Das ganze Gebiet jedoch ist übersäht mit kollabierten Kratern, heißen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampfenden Erdspalten. Der erste Vulkan brach vor ca. 160000 Jahren aus. Die Hydrothermalaktivität entstand vor ca 15000 Jahren. Soviel zur Geschichte. 

Beide Naturwunder waren beeindruckend und sehr interessant und lehrreich für uns, auch wenn wir keine Geologen oder Chemiker sind. Was die Natur so drauf hat, ist einfach ein Wahnsinn. Unberechenbar und wunderschön zugleich. 
Was vielleicht noch erwähnenswert ist... diese Vulkan und Thermalwelten sieht man zwar nicht auf den ersten Blick. Allerdings richt man sie schon von Weitem, da die Flüssigkeiten extrem schwefelhaltig sind. Für all jene Schüler, die im Physikunterricht meinten es stinkt. Die Natur "duftet" noch stärker nach Schwefel. Trotzdem ein Must-See hier in Neuseeland.

Glowworm-Cave:
Das nächste Highlight unserer Naturreise war die Glowworm-Cave (Glühwürmchen-Höhle). Hier gab es nur eine Tour um diese Höhle zu besuchen. Mit einer großen Gruppe und unserem Guide spazierten wir in die Tropfsteinhöhle in Richtung Glowworm's. Auf dem Weg hinein erzählte uns der Guide, das die "Zapfen" welche an der Decke hängen alles kleine, kalkreiche Wassertropfen sind welche einfach hängen bleiben. Es gab auch Stellen, bei denen solche "Kalkzapfen" aus dem Boden herausragen. Hier sind die Tropfen dann doch auf den Boden gefallen. Dann gibts da noch "Figuren", welche durch die Tropfen entstehen wie z.B. Ein Elefant, eine Familie mit Mama, Kind, Baby und Hund und ein Kiwi (neuseeländischer Vogel) beim Bungee-Jumping. 
Ein paar Schritte weiter erklärte uns der Guide, dass wir nun muxmäuschenstill sein müssen. Wir erreichen die Glowworm-Cave. Er erklärte uns, dass es nun so dunkel wird, dass wir nichts sehen können. Wir haben uns in Boote gesetzt und tatsächlich haben wir nicht mal mehr unseren Nebenmann gesehen. Das Boot schlich über das Wasser, so das nichts zu hören war und da... überall auf der Decke kleine, blaue Punkte. Tausende oder auch mehr. Die Atmosphäre bei dieser Bootstour war unbeschreiblich schön. Dunkelheit, kleine Lichter und kein Mux war zu hören. Es war, als kommt einem ein voller Sternenhimmel entgegen. Fotos durften natürlich keine gemacht werden, wenn es euch dennoch interessiert, hier der Link dazu: 

Napier:
Neuseeland hat nicht nur eine wunderschöne Landschaft, nein auch tolle kleine Städtchen. Eins von diesen tollen Städtchen heißt Napier. Napier liegt direkt am Meer. Der Stadtkern ist wie eine Einkaufsstraße aufgebaut. Allerdings hat diese Straße einen eigenen Flair. Gemütlich, zeitlos, modern und alt in Einem. Es war ein total gemütlicher Spaziergang durch das kleine aber feine Städtchen, welcher mit einem Cappucchino abgerundet wurde, bevor es zurück ins Camper-Leben ging. 

Cape Palliser: 
Zum Cape Palliser führte uns eine ziemlich verlassene, hügelige und bucklige Straße. Hier und da sah man vereinzelte Häuschen in Mitten der grünen, kleinen Wiesen. Der Blick der sich am Ende des Weges dargeboten hatte war jedoch atemberaubend. Wieder ein Naturwunder, welches nicht in Worte gefasst werden kann. Unten an wie immer die Fotos dazu. Was wir vielleicht noch erwähnen müssen. Wir sind natürlich auch die laaaange Treppe bis zum Leuchtturm hoch gelaufen...mir sind jo sportliche Moatla. :) 
Ach da war ja noch was...wir haben Robby gesehen... einen Seehund. Naja eigentlich waren es 3 Robben. Zwei Große und ein Kleiner. Total nett. Aber zu nahe möchte man ihnen dann doch nicht kommen. Alles in allem...ein Tag wie im Bilderbuch. 

Wellington:
Natürlich musste auch die Hauptstadt Neuseelands besucht werden. Dreht man sich nach rechts....rießige, moderne Wolkenkratzer und Hochhäuser direkt am Hafen. Dreht man sich jedoch nach links...kleine, schmale, bunte Häuschen. Total nett. Jedes Häuschen ein Individum. Total passend. Wunderschön und total eindrucksvoll. Wir spazierten am Ufer entlang der eisig kalte Wind hat uns gehörig um die Ohren geblasen. Zum Glück haben wir mit Stirnband und Kappe bereits vorgesorgt. Nach einem Mittagessen, einem Spaziergang durch die Innenstadt und einem Kaffee neigte sich auch dieser Tag wieder dem Ende zu. 

Ihr Lieben...es ist kaum zu glauben. Die Nordinsel Neuseelands ist schon wieder Geschichte und wir reisen mit der Fähre weiter auf die Südinsel. Ihr dürft gespannt sein, was uns dort alles erwartet. 

Bis bald. 
Raphaela und Sabrina
SÜDINSEL- Heimatsgefühle

Von der Südinsel führte eine 3,5 stündige Fahrt mit der Fähre nach Picton auf die Südinsel. Da es ein regnerischer Tag war, verpassten wir auch nicht sonderlich viel. Was wir jedoch bewundern konnten. Berge hinter den Nebelfeldern versteckt. Nanu? Kommen wir etwa dem ländle näher? Ja, fast! Folgend unsere ersten Eindrücke. 

Cape Farewell: 
Schon wieder ein Cape und schon wieder staunten wir über die Natur. Leute Leute. Uns fehlen die Worte. Sensationell? Traumhaft? Unglaublich? Ok, eher unbeschreiblich. Sattgrüne Wiesen. Schafe und fast "wia uf dr Alp" stellten wir fest. Naja Das Meer sucht man im Ländle vergebens, aber der Aufstieg war schon nahe dran. Nachdem wir unseren Besuch beim Cape mit einer gemütlichen Mittagspause umrundet hatten, ging die Reise auch schon wieder weiter.

Cape Foulwind:
Das Cape Foulwind besitzt auch einen Leuchtturm, eine super Lanschaft und einen tollen Spazierweg. Natürlich sind wir Ländle Moatla sportlich und spazierten durch den frischen Wind. Bei einer kurzen Pause genossen wir die herrliche Landluft, das Meeresrauschen und tatsächlich kamen uns dabei die Tränen. Ja ihr lieben. Ihr werdet in Neuseeland vermisst...ok zugegeben, die Tränen haben auch was mit dem Wind zu tun. Jedoch werdet ihr das ein oder andere Mal auch vermisst. Nichts desto trotz... wir genießen jede Sekunde. 

Pancake Rocks:
Auf zu den Pancake Rocks. Nachdem wir die Westküste entlang gefahren sind, machten wir einen Stop bei den Pancake Rocks. Um diese zu sehen mussten wir uns wieder sportlich betätigen und einen Rundweg bewältigen. Leute, Leute, dass Backpackerleben ist schon streng. Es hat sich jedoch gelohnt. Zugegeben, so schlimm wars auch nicht ;)
Die Felsen erstrahlten in ihren Formen und Farben. Gutes Stichwort - warum die Pancake Rocks so heißen, sieht man sofort, wenn man die Felsen anschaut. Sie schauen nämlich wie aufeinandergestapelte Pancakes aus. Wieder ein Naturwunder, welches unfassbar ist. 

Shanty Town:
Auch etwas Tourismus muss sein. Naja müssen eigentlich nicht. Uns hat eher der Zufall zur Shanty Town gezogen.
Eigentlich wollten wir nur einen Kaffee trinken und schwups di wups standen wir vor einem Ticket Stand. Nach kurzen Infos wollten wir die Stadt doch anschauen. Nicht zuletzt überzeugte uns die alte LOK, welche noch mit Kohle eingeheizt wird. Auch die Häuser wurden mit alten Accessoires bestückt. Alles in Allem ein sehr interessanter Besuch.

Arthur's Pass:
Bestimmt könnt ihr euch noch an unseren Neuseeländischen Opi erinnern. Er gab uns bei der Abreise ja einige Geheimtipps und schöne Strecken mit auf den Weg. So auch der Arthur's Pass. Berge über Berge. Berg auf, Berg ab, Linkskurve, Rechtskurve...da! Schnee auf den Bergspitzen. Teilweise schauen die Berge "wia zeichnat us". Und die Pflanzenwelt auf den Bergen ist ebenfalls sensationell. 

Der Blog von dieser Woche ist etwas kürzer geraten, allerdings können wir uns immer wieder nur wiederholen. Was wir hier erleben und sehen ist einfach ein Traum. Durch die Bergwelt alleine heimatet es sehr. Jedoch freuen wir uns nun auf noch mehr Heimatfeeling. Carmen und Sabrina, zwei Freundinnen von Raphaela kommen uns besuchen. Ihr dürft gespannt sein, was wir so alles erleben werden. 

Bis bald. 
Raphaela und Sabrina
Heimat kommt angeflogen!

Liebe Leute es sei euch gesagt, obwohl wir uns am anderen Ende der Welt befinden, wurden zwei liebe Menschen aus der Heimat eingeflogen. Carmen und Sabrina wollten uns die Südinsel dann doch nicht mehr alleine bereisen lassen und besuchen uns im schönen Neuseeland. Nach einer tollen Ankunft mit Grillabend und aufregenden Erzählungen starten wir die nächsten beiden Wochen gemeinsam ins Abenteuer. 

Christchurch:
Gemeinsam machten wir die Stadt unsicher. Obwohl es 2011 ein heftiges Erdbeben gab, wurde die Stadt wieder total schön aufgebaut. Hier und da sieht man aber immer noch, was durch so ein Beben alles verwüstet werden kann. Wir schlenderten durch die Straßen. Immer wieder sieht man total tolle Gebäude und auch einen Kaffee und leckeren Muffin gönnten wir uns. Der Spaziergang durch den Park in der Innenstadt war ebenfalls schön. Der erste Tag mit unseren Ladies neigt sich dem Ende zu. 

Akaroa: 
Akaroa ist ein kleines Städtchen auf der Südinsel direkt am Meer. Das Besondere in Akaroa ist, dass das Städtchen im französischen Stil aufgebaut wurde. Jegliche Straßen haben französische Namen und auch der Baustil lehnt sich an den Französischen an. Das absolute Highlight jedoch ist das kleine Cape mit dem Leuchtturm. Unsere Ladies waren nach der kurvenreichen Fahrt nach Akaroa total verliebt in das wunderschöne Neuseeland. 
Wir können sie nur zu gut verstehen. Nach einem sehr erlebnisreichen und anstrengenden Traveltag endete dieser in Timaru auf dem Campingplatz. 

Mount Cook und Lake Tekapo:
Der Tag beim Lake und dem Mount Cook war einer der schönsten Tage, welcher wir auf unserer Reise erlebt haben. Die Landschaft ist ja generell ein Traum. Jedoch das Zusammenspiel der weißen Bergwelt mit Seen und die Farbenpracht der Natur waren einfach nur genial. Auch das Wetter war perfekt für unseren Ausflug, sodass wir unseren Mädls Neuseeland von der schönsten Seite zeigen konnten. 

Makori Boulders:
Auf dem Weg nach Dunedin muss man fast die Makori Boulders besuchen, denn auch dies ist ein Naturwunder, welches wir uns nicht erklären können. Nach der wunderschönen Bergwelt war wieder Strandbesichtigung angesagt. Ein wunderschöner Sandstrand mit vielen Steinen. Bis jetzt klingt's nicht wirklich besonders oder? Ist es aber. Denn die Steine sind RIEßEN GROß und wir mussten draufklettern. Wieder einmal unglaublich, was die Natur so alles mit sich macht. 

Dunedin:
Dunedin ist eine wunderschöne Stadt. Am Anreisetag hatten wir zu wenig Zeit um alles anzuschauen und wir entschlossen uns, noch eine Nacht zu bleiben. Da wir uns wieder sportlich betätigen wollten, nahmen wir am nächsten Tag den 1-stündigen Spaziergang auf uns. In der Stadt angekommen, starteten wir unseren Rundgang mit einem Cappucchino beim "Hauptplatz". Das Besondere hier ist, dass es sich um einen rießigen Kreisverkehr mit 8 Ausfahrten handelt. Die Bauten hier sind ebenfalls total toll und uns hats ein bisschen an die Altbauten von Wien oder Salzburg erinnert. Auch ein Besuch der Cathedrale durfte nicht fehlen, welcher mit einem Gebet abgerundet wurde. Auf unserem Spaziergang entdeckten wir dann noch eine Polizeiwache und eine große Fire Station. Also eigentlich fast wie bei uns. Allerdings bemerkten wir beim heimlaufen einen RIEßEN Unterschied. Die Straßen hier, werden zu 100% an die Natur angepasst. So kam uns der Spaziergang durch die Stadt zum Campingplatz vor, als wenn wir auf einen Berg wandern. "Vo Frastanz gi Rungeletsch ischas ned so anstrengend" stellte Carmen schnaufend fest. Aber wir haben es geschafft und nach einer Dehneinheit am Campingplatz haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. 

Nuggets Point und Bluff:
Auf, auf in den nächsten spannenden und erlebnisreichen Tag. Von Dunedin ging's weiter in Richtung Nuggets Point. Dies ist ebenfalls ein Cape. Ein weißer Leuchtturm und ein toller Weg zum Außenpunkt. Egal wie viele Capes wir besuchen. Der Weg zu den Capes und der Charm der Natur schmeichelt uns jedes Mal aufs Neue. Es ist Wahnsinn, dass wir nach dieser Zeit und vielen Erlebnissen trotzdem immer wieder aufs Neue überrascht werden.
Nach dem kurzen Spaziergang fuhren wir dann weiter ins kleine Örtchen Bluff. Schon am Ortseingang stand auf dem Ortsschild: Bluff, where the Highway begins... Kurz zur Erklärung, Bluff ist der südlichste Punkt Neuseelands. Ja kaum zu glauben, nun sind wir schon ganz unten. Die Luftlinie zum Cape Reinga (dem nördlichsten Punkt) ist 1.401 km. Nun könnt ihr euch vorstellen, wie viele Kilometer wir mit unserem treuen Gefährten kreuz und quer durch die Inseln gefahren sind. Noch ist es jedoch nicht vorbei. Und die Tour mit unserem Besuch geht weiter. 

Wir haben eine richtige Gaude mit unserem Besuch. Der frische Ländle-Wind ist ideal und wir schöpfen nochmals richtig viel Energie. Es ist einfach herrlich, wenn wir eine kleine Truppe sind. Natürlich haben wir die Zweisamkeit auch genossen :) 
Ihr Lieben, wir freuen uns auf die weitere Woche mit den Ladies.

Bis bald. 
Sabrina und Raphaela 

Alles Schöne hat ein Ende!

Es ist unglaublich. Wo ist nur die Zeit hin? Schon 1,5 Monate Neuseeland vorbei? Erreichen wir nun wirklich schon unser letztes Ziel? Ihr Lieben. Auch wir können es noch nicht fassen, aber es ist wahr. Wir brechen unsere Zelte in Neuseeland ab und reisen ins letzte Land - AUSTRALIEN. Zuvor erzählen wir euch aber noch, was wir in der letzten Woche noch alles erleben durften. 

Queenstown: 
Viele von euch wissen bestimmt, dass Queenstown etwas mit Abenteuertourismus zu tun hat. Für uns nach dem zahlreichen Sightseeing eigentlich genau das Richtige. Da unser Körper alles an einem Tag wahrscheinlich nicht verkraftet hätte, blieben wir 2 Tage hier. Es bot sich die perfekte Gelegenheit einen Berg zu "besteigen". Ok zugegeben wir fuhren mit der Gondel nach oben. Dort erwartete uns der erste Action Akt. Eine Art "Alpin Coaster". Die "Rodel" mussten jedoch selbst wie auf einer Kartbahn gelenkt werden. Nach einer kurzen Einweisung ging's zuerst auf die blaue Piste bzw Bahn, bevor wir mit der Roten fahren durften. Nach einer zum Glück unfallfreien Fahrt geschah es bei der zweiten Fahrt. Zuerst verlor Carmen ihr Ticket, durfte aber die beiden anderen Fahrten aufgrund ihres Charms trotzdem antreten. Nach der 2. Kurve, hätten Raphaela und Carmen doch fast einen Crash mit einem jungen asiatischen Päärchen veranstaltet. Die junge Frau kam nicht mehr vom Fleck. Carmen steckte fest und versuchte, der jungen Frau zu zeigen, wie sie weiterfahren muss...vergeblich. Nach zahlreichen Versuchen raste Carmen weiter und endlich steckte auch Raphaela nicht mehr fest und hatte freie Fahrt. 
JetBoat: Das zweite Highlight in Queenstown war die JetBoat Fahrt. Rassant fuhren wir über zwei River. Eisig kalter Wind, Wassertropfen, 360 Grad - Umdrehungen und eine Menge Spaß, Gelächter und Geschrei waren im Preis inbegriffen. Es waren abenteuerliche, wunderschöne und sonnige Tage im tollen Städtchen Queenstown. 

Lake Wanaka und Franz-Josef-Gletscher:
Von Queenstown fuhren wir über den Lake Wanaka weiter zum Franz-Josef-Gletscher. Ein mega Fahrtag stand uns bevor. Der Lake Wanaka war unser Zwischenstopp, hier durften wir unsere Mittagspause abhalten. Wieder ein wunderschöner See, welcher von der Bergwelt und der Landschaft rundherum unterstrichen wird. Hier schmecken, die selbst belegten Brote gleich doppelt so gut. Nach der tollen Mittagspause erwartete uns dann ein regnerischer Nachmittag und Abend. Doch wir Mädls ließen uns nicht unterkriegen und erreichten am Abend gut gelaunt den Campingplatz am Franz-Josef-Gletscher. 
Das Wetter zeigte sich am nächsten Tag leider nicht von der besten Seite bzw erlebten wir den ersten trüben regnerischen Tag. Wir fuhren zum Parkplatz des Franz-Josef-Gletscher, jedoch sahen wir vor lauter Nebel weder einen Berg noch einen Gletscher. Carmen und Sabrina konnten somit keinen Rundflug über dem Gletscher starten und wir zogen weiter. 

In den nächsten Tagen zeigten wir den Mädels die schönen Punkte im Norden der Südinsel, welche wir ja zu Beginn bereits erkundet haben. Von Greymouth, welche eine tolle Innenstadt hat fuhren wir zu den Pancake Rocks und zum Cape Foulwind bevor wir Murchison erreichten. Hier bezogen wir wieder unser Bett und ruhten uns nach den vielen Erlebnissen aus. Am nächsten Tag ging es weiter nach Picton, wo wir den Mädls auch die Interislander Ferry zeigen konnten. Hier lernten wir dann Herbert kennen. Herbert kommt aus Deutschland, lebt jedoch seit 1980 in Picton und hat uns sehr viel über die Geschichte von den Maoris und Neuseeland erzählt. Er lud uns auf einen Segeltrip mit seinem Boot ein, leider hatten wir aber aufgrund des Zeitdrucks keine Zeit mehr. Zu gerne wären wir noch mitgefahren. Nachdem wir ihm erzählt hatten, dass wir nach Nelson weiterfahren, gab er uns einen Geheimtipp wie wir weiterfahren sollen. Es ist immer toll, wenn die Einheimischen ihre Tipps ausplaudern und wir Neuseeland erneut von der schönsten Seite bewundern können. 

Lewis Pass:
Von Nelson aus fuhren wir über Murchison zum Lewis Pass. Diese Strecke hatte uns unser Neuseeländischer Opi Peter noch auf der Landkarte eingezeichnet. Dieser Pass war mindestens genauso schön wie der Arthurs Pass. Berg auf, Berg ab, Kurve nach rechts Kurve nach links. Und wieder ein unglaublich schönes Spiel der Natur. Natürlich hatten wir wieder traumhaftes Wetter. 

Kaikoura: 
Kaikoura ist unsere letzte Stadt, welche wir in Neuseeland besichtigen. Ein wunderschönes, kleines Städtchen direkt am Meer. Ebenso haben wir viele Robben gesehen. Ein traumhafter Abschluss. Allerdings hatte Kaikoura einen leicht bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Aufgrund der wahnsinns vielen Baustellen und Kiesbuchten, mussten wir fast einen Abschleppdienst herbeibestellen, da eines unserer Juicy Autos im Kies stecken blieb. Mit unserem ganzen Ländle-Frauenpower befreiten wir unseren Karlheinz 93 (Jucy von Carmen und Sabrina). Die letzte Fahrt ging zurück nach Christchurch. 

In Christchurch angekommen stand Sabrina und mir ein schwerer Gang bevor. Wir mussten unseren Jucy (Liselotte 91) zurücklassen und wieder in die Hände des Jucy Teams geben. Wahnsinn wie schnell man selbst ein Auto ins Herz schließen kann. Allerdings müssen wir erwähnen, dass unsere treue fahrbare Wohnung uns jederzeit zu allen Orten gefahren hatte. Insgesamt waren es sage und schreibe: 6.120km, welche wir hier in Neuseeland zurückgelegt hatten. Ebenso hatten wir warme, kalte, lustige und spannende Nächte in unserer Liselotte 91 und das alles 1,5 Monate lang.

Die letzten zwei Nächte hier in Neuseeland verbrachten wir am Flughafen im Juicy Snooze Hotel in einem Pod. Total lässige Zimmer und eigentlich ist so ein Bett nach 1,5 Monaten Auto auch etwas herrliches. Auch wenn wir gerne nebeneinanderschlafen, genießen wir unsere eigenen 4 Wände und unsere eigene Bettdecke sehr. 

Liebe Leute...nicht nur von unserer Liselotte 91 mussten wir uns verabschieden. Nein, auch von dem wunderschönen Land müssen wir uns verabschieden. Neuseeland ist unser Favourit und Raphaela möchte eigentlich gar nicht mehr weg von hier. Die Landschaft ist ein Traum, die Leute jederzeit gut gelaunt und vorallem sehr hilfsbereit. Es war eine wunderschöne Zeit. Wir verlassen Neuseeland mit einem lachenden und weinenden Auge. Jedoch ist es definitiv kein Abschied für immer. 

Und vor lauter Abschied dürfen wir zwei liebe Menschen nicht vergessen. Auch sie haben uns die letzten 2,5 Wochen hier in Neuseeland versüßt. Liebe Carmen, liebe Sabrina...es war so eine tolle Zeit mit euch und wir können uns nur nochmals bei euch für euren Besuch bedanken. Das ihr uns bis ans andere Ende der Welt gefolgt seit, können wir noch immer kaum glauben. Die Erlebnisse mit euch waren unglaublich und es war eines der absoluten Highlights auf unserer Reise. Schweren Herzens mussten wir euch wieder ins Ländle ziehen lassen. Auch wenn wir uns bald wieder sehen, fiel es uns sehr schwer (besonders Carmen und Raphaela :D). DANKE FÜR EUREN BESUCH. 

Vor lauter Abschied könnte man meinen, dass wir sehr traurig sind. Nein, natürlich nicht. Trotz der schweren Abschiede freuen wir uns jetzt auf unser (kaum zu glauben) letztes Ziel, bevor wir das Ländle unsicher machen. 
AUSTRALIEN... wir freuen uns auf dich und die tollen Erlebnisse. 

Bis bald. 
Raphaela und Sabrina 

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Bernhard Fritz (Samstag, 01 September 2018 23:46)

    Gohts euch guat?

  • #2

    Oma Klara (Freitag, 14 September 2018 15:42)

    Hallo ihr zwei hübscha!
    Wia ma siaht gohts euch guat. Mir hoffan ihr hon noch a schöne zit und passan uf euch uf.


  • #3

    Stefanie & Elias (Mittwoch, 26 September 2018 20:44)

    Hallo meine Lieben,
    wunderschöne fotos zum aluaga & immer toll wenn mr was lesa dürfan.
    mir freuan üs das as euch guat goht & natürlich oh um so mehr wenn dr wiedr bei uns sen.
    P.S da elias zählt scho die tage ��

  • #4

    Petra (Donnerstag, 27 September 2018 10:49)

    WOW! Wunderschön �

  • #5

    Carmen (Dienstag, 02 Oktober 2018 11:03)

    So schön mir euch! �