Raphaela und Sabrina in Australien

AUSTRALIEN - Städte, Ozean undHeimatgefühle

Wir erreichen unser letztes Ziel. AUSTRALIEN. Wir freuen uns nun auf viele Erlebnisse und die letzten 1,5 Monate unserer Reise. Natürlich packen wir nun nochmals unsere ganze Reiselust in den Rucksack, damit wir euch nochmals viel erzählen können.

BRISBANE
In Brisbane angekommen erwartete uns kühles, nasses Regenwetter. Der erste Tag in Brisbane war etwas chaotisch und mit einigen Hürden verbunden. Nachdem wir eine Nacht geschlafen hatten, sah der nächste Tag trotz Regenwetter gleich anders aus. 
Wir erkundeten die Innenstadt von Brisbane. Was uns hier besonders gut gefallen hat? 
Brisbane hat eine Art Stadtzentrum, vergleichbar mit den Marktgassen in Feldkirch oder Dornbirn. Und weil Brisbane am Wasser liegt gibt es auch hier wieder einen total tollen Park zum verweilen. 
Am Sonntag erwartete uns dann das nächste Highlight unserer Reise. Weil Madlen und Raphaela ein Treffen im Ländle nicht schaffen, wird dies in Australien erledigt. Madlen und Lisa düsten mit ihrem Campervan zu uns ins Apartment. Von hier aus fuhren wir gemeinsam mit unserem Flitzer zum Sanctury Koala Park. Trotz des nassen Wetters, hatten wir eine Menge Spaß beim Besuch der Koalas und Kängurus. Was wir allerdings feststellten: "An Koala mösst ma bi deam Wetter si!" Schlafen, fressen, kurz mal bewegen und dann wieder schlafen. Nachdem wir uns dann auch noch mit den Kängurus angefreundet hatten, fuhren wir zurück ins Apartment. Am Abend fuhren Madlen und Lisa dann zum Campingplatz. Nach einer sehr regnerischen Nacht, wurde die Stadt dann nochmals zu 4. erkundet. Da das Wetter immer noch sehr regnerisch war und Sabrina und Raphaela ja bereits wissen das dies schlaflose Nächte bringen kann, verwandelten wir unser Apartment kurzerhand in ein Matratzenlager. Am nächsten Morgen brachen wir unsere Zelte in Brisbane ab und zogen weiter. 
Liebe Madlen, liebe Lisa...vielen Dank für die tollen zwei Tage mit euch. Es war total lustig und interessant, die Reiseerlebnisse mit euch auszutauschen. Ihr habt uns den Start in Australien wirklich versüßt. Wir wünschen euch noch tolle, erlebnisreiche und spannende Tage und freuen uns schon auf den Drink im Ländle. :) 

GOLD COAST
Juhu... in Australien gibt es ja doch Sonne. Bei strahlend schönem Wetter fuhren wir zum Surfers Paradies. Naja...leider ohne Surfer. Der Beach war geschlossen. Dennoch genossen wir es, entlang der Beach-Promenade spazieren zu gehen. Und auch eine Pause auf einem der Holzliegen durfte auch nicht fehlen. Wie so oft, besuchten wir auch den Aussichtsturm hier in Gold Coast. Es war wieder ein umwerfendes Bild. Stadt, Land, Sonne, Strand, Meer. Besonders speziell hier war, dass das Wasser auch "zwischen" den Häusern fließt. 

BYRON BAY
In Byron Bay angekommen, hatten wir eine etwas andere Unterkunft. Wir hatten zur Abwechslung ein 10-Bett-Zimmer gebucht. Nun startete das Backpacker Abenteuer schlechthin. Das nicht alle Backpacker ordentlich sind, wissen wir ja bereits. Jedoch erschracken wir beim Eintreten dann doch ziemlich. Überall lagen Kleidungsstücke. Kreuz und quer. Wir bezogen rasch unser Bett und flitzten zum Cape Byron. Wieder ein wunderschöner Blick auf den Ozean. Ein toller Waldweg führte uns zum Beach. Sandstrand und Meer...was wollen wir mehr? Nachdem wir in der sensationellen, kleinen aber feinen Surferstadt durch die Geschäfte geschlendert sind, brach auch schon wieder der Abend ein. 
Zurück in der Unterkunft, kamen nicht ganz legale Düfte auf uns zu. Dies schien jedoch niemanden sonderlich zu interessieren. Überraschenderweise verlief die Nacht ruhiger, als erwartet. Am nächsten Morgen hieß es, zeitig aufstehen, Frühstück am Pool genießen und auf in einen etwas längeren Fahrtag. 

SMOKEY CAPE
Das Smokey Cape liegt auf dem Weg zwischen Byron Bay und Newcastle. Wieder wunderschön. Wir kommen bei den Capes einfach nicht aus dem Staunen heraus. Jedes für sich ist einzigartig und strahlt in voller Pracht. Allerdings geschah hier noch etwas sensationelles, mit dem wir nicht gerechnet hätten. 
Alles fing ganz unspektakulär an. Wir spazierten in Richtung Leuchtturm, plötzlich raschelte es im Gebüsch. Wir drehten uns um und ein Känguru lachte uns entgegen. Es ließ sich dann jedoch nicht mehr von uns stören und wir spazierten weiter. Beim Rückweg geschah es dann. Raphaela meinte:"Mensch, heat des an dicka Buch! Es isch sicher schwanger." Und da! Nanu. Eine Pfote ragt heraus. Und da ein Ohr und eine Schnauze. Und schwups...da wollte uns auch das Baby aus dem Beutel der Mutti kommen, um hallo zu sagen. Nach dieser faszinierenden Entdeckung fuhren wir weiter. 

PORT MACQUARIE
In Port Macquarie eingetrudelt, bezogen wir unser Zimmer und spazierten in die Stadt. Da es schon eher Abend war, aßen wir eine Kleinigkeit in der Stadt, da wir keine Kochmöglichkeit hatten und schlenderten dann wieder zurück. Am nächsten Tag, ging die Entdeckungstour vor der Fahrt weiter. Wir spazierten zum Wasser, wo wir eine Besonderheit entdeckten. Die Steine hier erstrahlen in den unterschiedlichsten bunten Farben und Formen. Egal ob Muster, Schriften, Sprüche, kleine Gedenkstädten oder Comicfiguren. Auf diesen Steinen kann man alles bewundern. Die Leute können sich hier einfach einen Stein aussuchen und diesen bemalen. Da wir keine passenden Farben zur Hand hatten, konnten wir uns nicht verewigen. Auf dem Rückweg wurden wir dann noch zu (B)Engeln. Es war ein sehr eindrucksvoller und bunter Stopp in dem kleinen Städtchen. 


NEWCASTLE
In Newcastle angekommen, erreichten wir die bisherige Höchsttemperatur von 30 Grad hier in Australien. Wunderschöner, blauer Himmel und wir düsten los in Richtung Innenstadt. Hier fanden wir einen Markt. Handgefertigtes, T-Shirts, Schmuck, Taschen und allerlei Leckereien begrüßten uns. Nach einem sensationellen Falafel-Wrap fuhren wir Abends wieder in unsere Unterkunft. Am nächsten Tag fuhren wir wieder in die Innenstadt und spazierten von dortaus auf das Nobbys Lighthouse Cape. Es war ein richtig toller Spaziergang, obwohl das Wetter heute nicht mehr so mitspielte wie am Vortag. Von 30 Grad erreichten wir heute eine Höchsttemperatur von 18 Grad. Etwa so muss es sich im Moment im Ländle anfühlen. Nach dem Leuchtturm Besuch spazierten wir dann noch in Richtung Strand, wo wir den Surfern gerne zusahen und uns an die tolle aber sehr anstrengende Zeit in Bali zurück erinnern. Auch der zweite Tag hier in Newcastle neigte sich schnell dem Ende zu. 

SYDNEY 
Juhu...endlich ist Sydney an der Reihe. Nicht nur, dass Sydney sowieso schon eine Weltstadt ist, welche besucht werden muss. Nein, besonders für Raphaela war die Anreise spannend. Der Grund? Wie viele von euch wissen ist die Verwandtschaft von ihr weltweit anzutreffen. Ja, auch am anderen Ende der Welt. Die Cousine ihrer Mama wohnt in Sydney. Aufgeregt fuhren wir dem Kennenlernen nach 24 Jahren entgegen. Bei der Anreise merkten wir schon. Wow, ein Villenviertel und schwups, standen wir schon vor der Haustüre. Renate erwartete uns schon und begrüßte uns herzlich. Wir fühlten uns sofort Willkommen. Martin und Christine waren ebenfalls an Ort und Stelle um uns zu begrüßen. Nach einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Obstkuchen fuhren Martin und Renate mit uns die Umgebung ab, um uns die näheren Orte zu zeigen. Sydney-unglaublich und sensationell. Und das Beste. Renate hat von der Terasse aus einen direkten Blick auf die Harbour Bridge und das Opera House... wir schweben auf Wolke 7! Aber auch die folgenden Tage blieb es spannend. Hier einige Erlebnisse zusammengefasst.
PYLON LOOKOUT
Der Pylon Lookout ist auf der Harbour Bridge. Christine fuhr mit uns in die Stadt. Unser Fortbewegungsmittel für die nächsten Tage: die Fähre. Die Anlegestelle ist von unserer Unterkunft zu Fuß erreichbar. Der Blick auf die Stadt von der Fähre aus ist sensationell. Am Hafen angekommen spazierten wir 3 Mädels zum Lookout. Christine verabschiedete sich, da sie dann zur Uni musste. Wir liefen die zahlreichen Stufen hoch zum Lookout und der Blick oben war fantastisch - direkt aufs Opera House, den Hafen und die Hochhäuser von Sydney. 
THE ROCKS
The Rocks ist ein tolles kleines Viertel in Sydney. Christine erzählte uns, dass hier früher die Hafenmitarbeiter wohnten. Die Häuser hier haben einen etwas "altmodischen" Stil. Wir schlenderten durch, genossen die tollen Gemäuer und schlürften einen Kaffee, bevor wir weiterzogen. 
ROYAL BOTANIC GARDEN
Weil so ein traumhaftes Wetter ist, beschlossen wir dem Ozean entlang durch den Royalen botanischen Garten zu schlendern. Was uns hier aufgefallen ist. Obwohl Sydney eine moderne Großstadt ist und es viele Fahrmöglichkeiten gibt sind die Australier wahnsinnig sportlich. Renate hatte uns dies schon mitgeteilt. Der Spaziergang durch den Garten bestätigte dies zu 100%. Unzählige Jogginggruppen aus jeglicher Altersstufe sprangen an uns vorbei. Neben den vielen sportlichen Leuten entdeckten wir aber auch noch tolle Pflanzen von Kakteen über fleischfressende Pflanzen war alles dabei. Zum Glück hatten sie bei unserem Besuch keinen Hunger mehr. 
OPERA HOUSE
Wer in Sydney ist, darf sich natürlich auch eine Führung durchs Opera House nicht entgehen lassen. Täglich um 11 Uhr gibt es eine Führung in Deutsch. Wir buchten ein Ticket und warteten gespannt auf den Start. Wie das Opernhouse wohl von innen aussieht? Natürlich wurden wir bei der zirka 1-stündigen Führung mit Informationen vollgestopft. Euch alles zu erzählen, würde einige Zeilen mehr kosten. Die wichtigsten Infos verraten wir euch dennoch. Das Opernhouse wurde von 1958-1973 gebaut. Es besitzt 1000 Räume. Alle konnten wir leider nicht anschauen. Die wichtigsten zwei sind das Theater und der berühmte Opernsaal. Im Opernsaal erwartete uns ein Highlight. Nicht genug, dass der Raum selbst mit seinen 2600 Sitzplätzen schon unglaublich ist. Wir durften einen kleinen Ausschnitt aus einer Probe junger Musiker, welche in der Ausbildung fürs Symphonieorchestra sind zusehen. Geige, Cello, Querflöte, Klavier, Opernsängerin. Was sollen wir sagen? GÄNSEHAUTMOMENT PUR! Wir waren für 2 Minuten in einer anderen Welt. Liebe Leute. Wer in Sydney ist. Nehmt euch die Zeit für eine Führung! Es lohnt sich! 
MADAME TUSSAUNDS
Ja, das brühmte Madame Tussaunds Museum. Wir spazierten durch. Wahnsinn wie echt die Figuren aussehen können. Teilweise wussten wir auf den ersten Blick nicht, wer zu der Variante Touri gehört oder ob dijenige doch eine Wachsfigur war. Neben Einstein, Obama, der Queen und vielen weiteren Promis trafen wir auch Spiderman und hingen einfach so mal von der Decke runter. Aber auch sportlich betätigten wir uns.
Es war ein tolles Erlebnis. 
Die Zeit rennt und bleibt nicht stehen. Somit mussten wir uns 3 Tage später schon wieder von Renate, Martin und Christine verabschieden. Es war ein reiner Luxusurlaub. Sowohl kulinarisch als auch wohntechnisch wurden wir vom Feinsten verwöhnt. 
Liebe Renate... vielen Dank für eure Gastfreundschaft! Es war so toll, euch kennengelernt zu haben. Ihr habt uns über diese Tage so viele interessante Tipps gegeben, uns kulinarisch richtig verwöhnt und wir durften herrlich Tage bei euch verbringen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen (nicht das wieder 24 Jahre vergehen). DANKE für alles. 

Ihr dürft gespannt sein, was uns noch so alles erwartet, wir haben noch viele tolle Momente und Erlebnisse vor uns. 
Ihr dürft weiterhin gespannt sein. 
Bis bald. 
Raphaela und Sabrina

AUSTRALIEN - Landschaft und Natur ahoi

Canberra:
Nachdem wir uns in Sydney verabschiedet hatten, düsten wir weiter in Richtung Canberra. Wie ihr bestimmt wisst, ist Canberra die Hauptstadt von Australien. Eine kleine aber feine Stadt. Canberra hat eine nette, kleine Innenstadt und ist wunderschön um durchzuschlendern. Aber es gibt natürlich nicht nur Stadt in Canberra sondern auch ein wunderschönes Fleckchen Natur. Beim "Parlamentsviertel". Ein wunderschöner See. Natürlich hatten wir wieder wunderschönes Wetter. Naja was sollen wir dazu sagen? Wenn Engel reisen... :D wir spazierten rundum den See und genossen die Ruhe nach der Großstadt Sydney, bevor wir uns in die nächste Großstadt verabschiedeten. 

Melbourne: 
Was für eine Stadt! Ok, es gibt viele Hochhäuser, Straßenbahnen, Autos und natürlich auch viele Menschen. Der große Unterschied zu Sydney? In Melbourne sind die Leute wirklich total relaxt. Auch in Melbourne hatten wir eine tolle Unterkunft und konnten unser Auto 4 Tage lang stehen lassen. Wir starteten unsere Entdeckungstour beim
FEDERATION SQUARE:
Ein toller moderner Platz mit modernen Gebäuden. Das besondere hier? Wir bewunderten die schiefen Wände und krummen Winkel der Bauten. Nach einem leckeren Muffin besuchten wir die Gallerie, welche in einem der Gebäude ausgestellt wurde. Laut unserem Reiseführer wird hier eine Ausstellung über und von den Aborigines gezeigt. Dies war leider nicht der Fall. Anstatt dessen haben wir uns über die Entstehung von Filmen und Computerspielen informiert. Es konnte auch einiges ausprobiert werden und so hatte auch unser inneres Kind eine große Freude an der Ausstellung gefunden. 
Nachdem wir uns dann die Sonne am Fluss auf die Glieder scheinen ließen, stand auch schon der nächste Programmpunkt an. 
EUREKA SKYDECK:
Die letzte Großstadt, die auf unserer Reise besucht wird, muss wohl von oben besichtigt werden. Die Hochhäuser und Wolkenkratzer sind immer wieder aufs Neue toll zu bewundern. Und das Zusammenspiel zwischen Land und Wasser ist ebenfalls immer wieder ein Augenschmaus. 
Der letzte Kulturpunkt in Melbourne war dann das 
"VICTORIA ART MUSEUM" 
China, Südostasien, Japan14.-20. Jahrhundert, Antike und Gegenwart. 
Wäre noch mehr ausgestellt worden, wären unsere Köpfe wahrscheinlich explodiert und wir hätten noch einen Tag in Melbourne dazubuchen müssen. Von Geschirr, Besteck, Schmuck und Kleidung über Gemälde von bekannten Personen bis hin zu Möbeln. Alles fand hier seinen Platz, um bewundert zu werden. Die Stunden vergingen wie im Flug und wir konnten viele Eindrücke sammeln. 
In Melbourne erwartete uns aber noch ein ganz besonderes Highlight: 
VUE DE MONDE UND LUI BAR: 
Bestimmt fragt ihr euch nun, was für uns einfache Backpacker jetzt in einer Bar ein Highlight sein kann? Naja kurz erklärt... wir betraten ein rießiges Gebäude, wurden total freundlich empfangen und dann in der Bar angekündigt, von einem netten Herren zum Lift begleitet und in den 55. Stock geschickt. Dort ausgestiegen wurden wir namentlich begrüßt und an den schönsten Tisch mit Blick auf die Großstadt und den Sonnenuntergang gesetzt. Euer Kopfkino will euch nun mitteilen, dass jetzt nur noch der Champagner fehlt, oder? Dann wartet ab! Wir sprechen nicht nur von der modernsten Bar, nein wir sprechen auch vom teuersten Restaurant in ganz Australien. Christoph Schrottenbaum arbeitet seit 1,5 Jahren in Melbourne in diesem unglaublich tollen Ambiente als Restaurantleiter. Ursprünglich kommt Christoph aus dem schönen Ländle. Er ist ein Jahr älter als Raphaela und ein ehemaliger Schüler von Papa Hermann (soviel zum Kennenlernen). Nachdem er uns begrüßt hatte und wir kurz Smalltalk gehalten hatten, kam die Frage die euch wahrscheinlich noch fehlte:"Darf ich euch ein Glas Champagner anbieten?" Und schon stand ein Kellner mit dem Champagner hinter uns und stellte ihn uns kurz vor. Nachdem wir den ersten Schluck genossen und den traumhaften Ausblick verdaut hatten kam Christoph wieder auf uns zu. Er bot uns eine Privatführung durch sein Reich an, was wir natürlich sehr gerne annahmen. Durch den Weinraum mit allerlei Champagner, Rotwein und Weißweinflaschen fanden wir den Weg ins Restaurant. 17 Tische und höchstens 70 Personen finden hier ihren Platz. Das besondere? Die Tische und Stühle, welche wir hier bewundern konnten, gibt es weltweit nur hier im Vue de monde. Die Küche war für das was gekocht wird eigentlich sehr klein. Alles hat hier seinen Platz und seine Ordnung. Egal ob Fleisch, Fisch, kleine Häppchen wie Austern oder Desserts...ja, sogar die Kaffeebecher der Mitarbeiter hatten alle ihren eigenen Platz inkl. Namensschild. Liebe Leute, ich glaube wir müssen uns kurz halten. So viel hätten wir euch noch zu erzählen, jedoch würden wir dann wahrscheinlich nicht mehr fertig werden. Aber eins noch. Wieder an unserem Platz eingetroffen, wurden wir mit einem zweiten Getränk verwöhnt. Als wir dies dann genossen, kam plötzlich ein Schokoladen-Soufflé auf uns zu. Zuerst dachten wir, es wurde an den falschen Tisch gestellt, allerdings kam uns dann auch schon Christoph mit einem breiten Grinser entgegen und sagte, dass wir dies unbedingt probieren müssen, wenn wir schon mal hier sind. Und er hat nicht zu viel versprochen. Wir nahmen einen Bissen und Sabrina meinte nur:"Mensch, i könnt weina vor luter Fröd. Des zerinnt jo einfach nur im Mund." 
Lieber Papi, ich glaube, zuerst müssen wir uns bei dir bedanken. Du musst wohl ein sehr guter Lehrer gewesen sein, dass deine Tochter am anderen Ende der Welt so von einem ehemaligen Schüler verwöhnt wird. 
Lieber Christoph...wir wahren einen Abend lang richtige Luxus-Backpacker. Es war ein wunderschöner Abend und die Führung durchs Restaurant war einfach ein Traum. Vielen Dank für alles! Wir freuen uns schon, uns bei Kuchen und Käsknöpfle im Ländle revanchieren zu dürfen. 

Great Ocean Road: 
Wir verabschiedeten uns von der letzten MEGA Stadt unserer Reise und zogen weiter. Die kommenden Tage wurde Landschaft groß geschrieben. Wer nach Australien reist, muss die Great Ocean Road gefahren sein. Somit düsten wir Los. Eine wunderschöne Strecke direkt am Ozean. Da und dort ein Strand. Hin und wieder Surfer. Die Lanschaft - ein Traum. Wir fühlten uns manchmal nach Neuseeland zurückversetzt. Bevor wir nun weiterschwärmen - seht selbst die tollen Bilder unten an. 

Twelve Apostel: 
Zur Great Ocean Road gehört natürlich auch ein Besuch bei den 12 Apostel. Im Nachhinein ist uns eingefallen, dass wir garnicht gezählt hatten, ob es wirklich 12 sind. Nichts desto trotz...wunderschön wars. Aber, man glaubt es kaum. Selbst in Australien wurden Regenjacke und Stirnband ausgepackt. Und jetzt noch was. Raphaela hörte ja hin und wieder mal: "heb di fest sus wirsch furtblosa!" Tja ihr Lieben. Es ist wahr...Tatsächlich blies uns der Wind so heftig um die Ohren, dass wir uns am Geländer festhalten mussten. Als wir den Steg entlang liefen, waren wir uns nicht sicher, ob wir wirklich nur Wasser getrunken hatten. Ein Schwank nach links, ein Schwank nach rechts. Naja der Ein oder Andere kennt dieses Gefühl, wenn er das ein oder andere "Gläsle" zu viel erwischt hat. Bei uns hatte ein Besuch bei den Apostel gereicht. 

Und weil Australien so vielfältig ist, war es bei Weitem nicht alles, das wir erleben durften. Wir düsen nun weiter ins Landesinnere. Ihr dürft gespannt sein, was uns dort alles erwartet. 
Ihr Lieben....der letzte Monat ist angebrochen und wir genießen die letzten Wochen. Wir hoffen, ihr freut euch genauso auf die kommenden Zeilen und Erlebnisse wie wir, bevor wir wieder ind Ländle trudeln. 

Bis bald. 
Raphaela und Sabrina 

AUSTRALIEN-The finalCountdown

Liebe Leute, wir haben uns nun länger nicht mehr bei euch gemeldet. 
Der Grund? Den letzten Monat hatten wir nochmals so richtig streng. :) aber wir haben jeden Tag aufs Neue genossen. Kaum zu glauben aber wahr: LÄNDLE WIR KOMMEN! 
Zuvor jedoch erzählen wir euch noch, was wir auf der Zielgeraden alles so erlebt haben. 

Nachdem wir bei den 12 Aposteln waren düsten wir nach Adelaide. Von dort aus standen MEGA Fahrtage an. Unser Ziel: das Landesinnere. Als wir Australiern aber auch unseren Bekannten hier erzählt haben, das wir mit unserem Auto zum Uluru fahren möchten, konnten sie dies kaum glauben. Zuerst waren auch wir etwas skeptisch, weil jeder erzählte, wie gefährlich dies ist. Martin, der Mann von Renate (Sydney) kontaktierte seinen Freund der gerade mit dem Auto oben war. Dieser erzählte uns, das es eine geteerte Straße zum Uluru (Ayers Rock) gab. Wir konnten uns also nicht verfahren und waren Safe! 
Los gings...

Von Adelaide über Port Augusta mit einem Abstecher nach Roxby Downs, Coober Pedy, Kulgera und Erldunda düsten wir zum berühmten Uluru (Ayers Rock) und zum Kings Canyon. Auch einen kurzen Abstecher nach Alice Springs hatten wir gemacht. 

Schon am ersten Tag veränderte sich die Landschaft. Die Felder waren nicht mehr grün sondern eher Braun. Die Nebenstraßen waren braun-rot. Ach ja, was wir sonst noch alles gesehen hatten? Als wir in Sydney waren, erzählte uns Martin, wenn wir fahren werden wir nichts sehen. "Ihr fahrt 3 Stunden und dann DA...ein Mast, dann kommt wieder nichts." Genau so ist es auch gekommen. Aber nach dem ganzen Stadttrubel war es wunderbar, die letzten Tage noch im Nichts zu genießen. 

Coober Pedy: 
Von den ganzen kurzen Zwischenstopps müssen wir Coober Pedy hervorheben. Denn dies ist ein besonderes kleines Örtchen. Hier angekommen hieß es wie immer zuerst einchecken. Das Besondere an dieser Unterkunft war aber, dass es ein Underground Motel war. Ja, es war unter der Erde. Gespannt öffneten wir die Zimmertüre. Natürlich war es Stockdunkel und wir konnten zunächst garnichts sehen. Als wir dann das Licht einschalteten, sahen wir zuerst die ausgefallene Steinwand. Das Zimmer war aber trotz allem sehr gemütlich. Ein Bett, ein Stuhl und ein kleiner Spiegel. Mehr brauchen wir ja nicht. Am nächsten Tag ging die Entdeckungstour los. Wir wollten die Old Timers Mine besuchen. Der Spazierweg mit den verschiedenen Stationen wie die Leute früher arbeiteten war sehr interessant. Naja zugegeben, auch hier fanden wir Faulpelze. Aber vielleicht hielten sie ja nur einen Mittagsschlaf. Das interessante war besonders, das "Home Museum". Hier wurde eine Wohnung im Untergrund von 1918 und eine von heute ausgestellt. Bestimmt fragt ihr euch nun, was es auf sich hat, dass die Leute unter der Erde leben. Da es im Landesinneren im Sommer locker mal über 40 Grad haben kann, wäre das Leben in "normalen" Häusern wahrscheinlich unmöglich. Auch für uns war es eine tolle und erlebnisreiche Erfahrung.

Uluru (Ayers Rock):
Den berühmten, heiligen Berg (ok, zugegeben für uns Ländler war es doch nur ein Hügel) von Australien, durften wir natürlich nicht auslassen uns anzusehen. Am ersten Tag angekommen, man glaubt es nicht, regnete es. Und das inmitten des Outbacks, wo immer schön Wetter ist. Somit fiel am ersten Tag der Sonnenuntergang wortwörtlich ins Wasser. Wir gaben jedoch nicht auf und starteten am nächsten Tag früh morgens munter und ausgeschlafen durch. Juhu die Sonne scheint. Sonnencreme, Sonnenhut, Mückennetz, Wanderschuhe, Sonnenbrille und gaaaanz viel Wasser....check und los gings. Beim Uluru angekommen, zeigte uns das Thermometer bereits 33 Grad an. Wir ließen uns nicht unterkriegen und steuerten voller Elan auf Walkway zu. Dieser führte rund um den Uluru. Liebe Leute wir nahmen ganze 11 km auf uns, um euch dies nun berichten zu können. Nach viel Wasser und viel Schweiß sahen wir endlich unser Auto wieder. Wir wollen ja nicht sentimental wirken, aber so gefreut haben wir uns selten mal das Auto zu sehen. Mittlerweile hatte es aber auch schon 37!!! Grad und auf dem Weg gab es wenige Schattenplätzchen. Trotz der Müdigkeit, wollten wir am Abend den Sonnenuntergang genießen. Wir wollen nicht zu viel sagen, denn Bilder zeigen mehr als tausend Worte. Eins jedoch ist sicher. Es war ein richtiges Farbenfest. 

Kata Tjuta: 
Die Kata Tjuta befinden sich ebenfalls im Nationalpark, wo der Uluru besichtigt werden kann. Auch dies ist ein heiliger Ort für die Einheimischen. Jedoch bekamen wir nicht allzu viel Infos. Auch den Rundweg konnten wir nicht machen, da dieser bei 36 Grad gesperrt wird. Aber eins können wir euch sagen. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir vor diesen Steinigen Hügeln standen. Es ist einfach unglaublich, was die Natur so alles hergibt. 

Kings Canyon: 
Ist man schon mal im Outback unterwegs, so sollte man unbedingt den Kings Canyon besuchen. Am Anreisetag konnten wir schon einen traumhaften Sonnenuntergang miterleben. Es war wieder ein tolles Schauspiel wie Gestein und Sonne zusammenarbeiten und ein herrliches Bild ergeben. Am nächsten morgen hieß es dann um 06:30 Uhr. Auf auf und los gings. Gleich bepackt wie beim Uluru gings in den heißen, sonnigen Tag. Aufgrund der Hitze starteten wir den Rundgang über den Kings Canyon um 07:15 Uhr. Liebe Leute, wer glaubt das Backpackerleben ist "Urlaub" der lese den nächsten Satz ganz genau. Denn um diese Zeit starteten wir mit unserer Klettertour. Rauf auf den Kings Canyon hieß es. Über Stock und über Stein zogen wir uns hoch. Oben angekommen, hatte es sich jedoch mehr als rentiert. Der Ausblick - Wahnsinn! Auch der Rundgang auf dem Kings Canyon war einfach traumhaft. Beschreiben ist wohl unmöglich...seht unten an selbst. Noch besser ist es aber, sich dies als nächstes Reiseziel vorzumerken :D. Unten angekommen erwarteten uns wieder die 37!!! Grad. Zugegeben, wir hatten es uns schon gewünscht, dass es etwas kühler wird. Was in der Nacht jedoch passierte war unglaublich! Es schüttete aus Eimern, ein kalter Wind zog durch das Tal und am nächsten Morgen hatte es sage und schreibe 18!!! Grad. Kaum vorzustellen, dass es fast um die Hälfte kälter wurde. 

Nach diesen zahlreichen und tollen Erlebnissen und Eindrücken starteten wir wieder den Rückweg nach Port Augusta an. Die Zeit wird eng und wir müssen nun einige Fahrtage einlegen, um pünktlich in Perth anzukommen. 

Port Lincoln, Ceduna, Eucla, Balladonia, Esperance, Albany, Augusta und Yallingup standen nun noch auf dem Programm, bevor wir unsere endgültige Endstation erreichen. Meist waren die Orte im Nichts. Ja, rundherum war nur Landschaft. 197 km geradeaus dann die nächste "Ortschaft". Diese besteht dann aber nur aus einem Motel mit Campingplatz und einer Tankstelle. Es hieß demnach also aufstehen, losdüsen, ankommen, einchecken und nach einem langen Tag im nichts den Abend genießen. Ach ja, auf der Strecke von Eucla nach Balladonia fuhren wir die längste "Geradeausstrecke" Australiens. Rund 147 km kam keine einzige Kurve. 

Auf der Strecke dieser Fahrtage besuchten wir noch zwei wunderschöne landschaftliche Fleckchen, welche am Ozean liegen. Einmal der Aussichtspunkt in Denmark und der Strand beim Örtchen Margaret River. Beides wunderschöne Fleckchen. Beim Margaret River packten wir unsere Bücher aus, setzten uns in den Sand genossen die Sonne und lasen eine Zeit lang, bevor wir weiterzogen nach Yallingup. 

Canal Rocks: 
Das letzte Highlight unserer Reise waren die Canal Rocks. Diese befinden sich in der Nähe von Yallingup. Übrigens übernachteten wir 2 Nächte in einem Weingut und zur Begrüßung gab es noch eine Flasche Weisswein. Im Garten gab es dann "an ghöriga Jass" und mit "am Gläsle feinam Wie" war es einfach wunderbar. Jetzt aber zurück zu den Canal Rocks. Wir sind ja immer noch sportlich und so nahmen wir den 7 km langen Fußmarsch auf uns, um die Canal Rocks zu besuchen. Sabrina dachte kurzzeitig, dass wir nie ankommen...natürlich schafften wir es. Und das Bild, das sich uns bot, war ein Traum. Blau-türkises Wasser, tolles "Gestein", hervorragendes Wetter. Genau so haben wir uns die letzten Tage vorgestellt. 

Ja, ihr habt richtig gehört...die letzten Tage. Wir sind von Yallingup nach Perth gedüst, hatten uns von unserem Auto, welches uns 48 Tage lang sicher auf dem Buckel durch Australien gebracht hat, verabschiedet. Ja, das Auto hat großartiges geleistet und bis auf eine kleine Erschöpfungspause, das es sich genommen hat, konnten wir jeden Tag pünklich abfahren und pünktlich ankommen. 
Ihr werdet es nicht glauben, in diesen Tagen sind wir unglaubliche 10.500km durch Australien gedüst.

Nun sind wir am ALLERLETZTEN Ziel unserer Reise angekommen und genießen jetzt noch die letzten Stunden hier in Perth. Erholung und Relaxen wird groß geschrieben, bevor wir wieder in den Ländle-Trubel kommen. :)

Ihr Lieben, da wir uns nun doch wieder auf Zuhause, unsere Freunde, Bekannten und Verwandten, ja auf euch, freuen ist dies nun unser letzte Blog. 
Zeit DANKE zu sagen. Als erstes möchten wir uns natürlich bei euch bedanken, ohne eure netten Nachrichten und Kommentare hätten wir uns nicht die Mühe gemacht mit dem Blog. Gern haben wir euch auf dem Laufenden gehalten. Es war immer schön, auf diesem Wege Nachrichten in die Heimat zu senden und euch so an unserer Reise teilhaben zu lassen. 
Dass dies in diesem Ausmaß möglich war, möchte ich mich bei der BESTEN Reisepartnerin der Welt bedanken.
Liebe Sabi, es waren sooooo tolle Monate, Wochen, Tage und Stunden mit dir. Jeder Tag mit dir war ein Genuss. Es ist kein Tag vergangen, an dem wir nicht gemeinsam gelacht haben und das zeigt mir, das du die perfekte Reispartnerin warst. Wenn auch manchmal das ein oder andere Poblem anstand, haben wir dies trotzdem mit Bravour gemeistert. Und wenn einmal Tränen geflossen sind, haben wir uns gegenseitig unterstützt. 
Sabi ist auch die gute Fee mit den tollen Fotos. Ohne sie, hättet ihr nicht so einen Augenschmaus ins Ländle geschickt bekommen.

Auch ich möchte mich bedanken, dass ihr meine Berichte immer so tapfer gelesen habt. Es waren teilweise sehr lange Berichte, jedoch wollten wir euch nichts vorenthalten, sodass ihr immer auf dem best möglichen Stand wart. 

In erster Linie, geht das wohl größte DANKE aber an die besten Eltern der Welt. 
Ohne euch, wäre es nie möglich gewesen, diese wunderbare Zeit erleben und so viel Neues lernen zu dürfen. Ihr habt uns seit der ersten Minute an unterstützt und seid uns nicht von der Seite gewichen. Habt uns bestärkt in unserem Wollen und Tun. Wart bei Problemen immer Abrufbereit und auch am anderen Ende der Welt immer zur Stelle. DANKE, DAS WIR DIESE MONATE ERLEBEN DURFTEN! 

Obwohl wir eine wunderbare Zeit hatten, freuen wir uns nun RIEßIG auf euch und haben noch ganz viel zu erzählen. 

5,5 Monate, 24 Wochen, 167 Tage, 7 Länder, 17 Flüge, 58 Flugstunden, zahlreiche Erlebnisse und Eindrücke und viele Erfahrungen später fliegen wir nun wieder in den HEIMATHAFEN ein. 

Jetzt aber wirklich...
Bis ganz bald. 

Fotografin Sabrina
Blogerin Raphaela 

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Kommentare: 2
  • #1

    Helmut und Marita (Sonntag, 28 Oktober 2018 15:42)

    Hallo ihr zwei,wieder einmal einen interessanten und spannemden Blog, habt miteinander noch eine schöne, gemeinsame Zeit.
    Marita und Helmut ❤️❤️

  • #2

    Bernhard (Freitag, 02 November 2018 18:47)

    Wow super Seite wieder,sowie Hammer Bilder genießt den rest der Reise und passt auf euch auf.